Der Osten von Mallorca: Highlights und Tipps

1

Der Osten Mallorcas wirkt wie eine Kompaktversion der ganzen Insel. Auf dieser kleinen Fläche findet man alle geographischen Charakteristika, welche die Insel im Gesamten ausmachen. Berge, Täler, Sandstrände, Felsbuchten, Städte und Dörfer – die Region Llevant, zu deutsch Osten, verzaubert mit ihrer Vielfalt wie kein anderes Gebiet Mallorcas.

Mallorca Ost bietet Abwechslung für jeden Geschmack.

Nirgendwo sonst sind die Gegensätze zwischen idyllischer Natur und Pauschaltourismus deutlicher und nirgendwo sonst ergänzt sich beides so nah beieinander. Reich besiedelte Touristenorte und Urlaubsattraktionen reihen sich ein neben verlassenen Buchten und ruhigen Küsten.

Zentrales landschaftliches Merkmal ist die Serra de Llevant, das östliche Küstengebirge. In seiner Größe und seinen Formationen zwar nicht so beeindruckend wie die Serra de Tramuntana im Norden, ist es dennoch ein reizvolles Gebiet für Wanderungen, Radtouren und Ausflüge in die Natur.

Orte im Osten

Capdepera

  • Arta, Capdepera und Canyamel (im Nordosten)
  • Son Servera
  • Sa Coma
  • S’Illot
  • Cales de Mallorca
  • Manacor & Felanitx (im Landesinneren)
  • Porto Cristo
  • Portocolom
  • Cala d’Or, Portopetro, Santanyi & Cala Figuera (im Südosten)

Als zentrale Ortschaften für den Tourismus gelten im Nordosten Cala Ratjada und Cala Millor. Diese Urlaubsorte sind stark besucht, bieten große Strände und ein ausgedehntes Nachtleben mit Bars und Restaurants. Im Umfeld ist die Dichte an Sport- und Freizeitangeboten sehr hoch. Wegen der gut ausgestatteten Strände sind die Orte gerade bei Familien beliebt.

Wallfahrtskirche Santuari de Sant Salvador Arta in Arta
Wallfahrtskirche Sant Salvador in Arta

Ziele für Stadtbesuche sind Manacor und Arta. Manacor gilt als zweitgrößte Stadt Mallorcas und ist bekannt für seine Möbel- und Perlenindustrie. Viele Touristen kommen hierher, um die künstlich hergestellten Perlen zu erwerben. Die Stadt bietet außerdem eine schöne Pfarrkirche und ein Museum zur Stadtgeschichte. Im Gegensatz zum industriell geprägten Manacor hat Arta einen weitgehend mediterranen Charakter. Die verwinkelten Gassen laden zu malerischen Spaziergängen ein und auf dem Kalvarienberg entdeckt man neben der fantastischen Aussicht auch die mittelalterliche Burganlage und die Wallfahrtskirche Sant Salvador.

Portocolom: Einst war Portocolom der Hafen von Felanitx. Der Ort liegt im Südosten am größten Naturhafen der Insel und ist rund um den Hafen gewachsen. Bis heute gibt es in dem ca. 3500 Einwohner zählenden Ort Fischer, die mit ihren Booten aufs Meer fahren und dem alten Handwerk nachgehen. Früher spielte der Hafen eher für die Ausfuhr von Frachtgütern und den Weinexport eine Rolle. Die Fischerboote und Bootsgaragen bestimmen aber noch heute das Bild des Ortes, der mittlerweile wesentlich vom Tourismus geprägt ist. Indizien dafür sind die Hotels und der Yachthafen, den man bei einem Spaziergang entlang der Promenade erkunden kann.

Portocolom
Portocolom

Portocolom hat eine schöne kleine Altstadt, in deren Gassen und Straßen sich viele schöne Geschäfte, urige Bars und natürlich Restaurants finden. Dort lässt sich, wie für einen Fischerort zu erwarten, ganz vorzüglich Fisch essen. Viele Mallorquiner, aber besonders die Einwohner Portocoloms sind davon überzeugt, dies sei die Geburtsstadt Christoph Columbus‘, daher auch der Name. Einen Beweis für diese Theorie gibt es allerdings nicht…doch der ursprüngliche, beschauliche Ort ist auch so einen Ausflug wert.

Portopetro: Portopetro ist ein Fischerhafen im Südwesten Mallorcas. Der kleine Ort liegt in der Nähe von Santanyi. Seine Bucht bildet einen echten Naturhafen, der aus zwei Hafenbecken besteht. Das nördliche Becken ist den Fischern vorbehalten. Sie können hier ihrem alten Handwerk nachgehen, denn Yachten dürfen dort keine anlegen. In der Nähe von Portopetro befinden sich die beiden beliebten und wunderschönen Buchten Cala d’Or und Cala Mondrago. Sie ziehen viele Touristen an, so dass Portopetro selbst von den Touristenströmen verschont bleibt.

Ein kleiner Fischerort, ein paar Geschäfte und Restaurants – es ist wenig los in Portopetro. Ein kurzer Besuch im Ort lohnt sich dennoch: Den Hafen kann man sich in einem Spaziergang erlaufen und fangfrischen Fisch in einem der Restaurants genießen. Es gibt einige Tauchschulen im Ort und mit einem Glasbodenschiff werden Fahrten entlang der Küste angeboten. In der Bucht steht ein älterer Aussichtsturm, von dem sich ein schöner Blick über den Hafen bietet.

Ferienhäuser im Osten

Ferienhäuser bei Arta

Alle ansehen

Auf unserer Ferienhaus-Webseite las-islas-reisen.de findet ihr Angebote für Fincas, Ferienhäuser und Ferienwohnungen im Osten von Mallorca zur Vermietung von privat.

Strände im Osten

Cala Llombards
Cala Llombards

Vielerorts heißt es, an Mallorcas Ostküste befänden sich die schönsten Strände der Insel. Tatsächlich ist die Ostküste berühmt für ihre familienfreundlichen Badeparadiese und die malerischen Buchten. In den großen Ferienorten sind die Strände gepflegt, mit guter Infrastruktur und feinem Sand. Leider sind die beliebten Strände, zum Beispiel Cala Millor, Cala Agulla oder Cala Bona meist auch relativ voll.

  • Cala Marcal (bei Felanitx)
  • Cala Mondrago (bei Santanyi)
  • Cala des Moro (bei Santanyi)
  • Cala Llombards (bei Cala Llombards)
  • Cala Mesquida im Nordosten (bei Cala Ratjada)
  • Cala Agulla im Nordosten (bei Cala Ratjada)
  • Cala Varques (bei Porto Christo)
  • Strand Canyamel (nahe Capdepera)

Es gibt aber auch immer wieder touristisch nicht erschlossene Küstenstreifen, deren Aufspüren sich lohnt, wenn man einsame Felsküsten und verträumte, wenig besuchte Buchten erleben möchte. Landschaftlich schöne Buchten sind zum Beispiel die Cala Mondrago, die eingerahmt von Felswänden und Pinienwald über einen herrlichen Sandstrand verfügt, oder die Cala Llombards, umgeben von Hügeln und ohne Infrastruktur eher ruhig.

Wer die Buchtenlandschaft der Ostküste von der anderen Seite kennen lernen möchte, kann eine der zahlreich angebotenen Küstenrundfahrten mit dem Schiff wahrnehmen. Diese finden fast überall täglich statt und werden zum Beispiel ausgehend von Cala Romantica, Font de Sa Cala oder Cala Ratjada angeboten.

Cala Mondrago: In der Cala Mondrago münden gleich zwei Sturzbäche, sogenannte Torrents, ins Mittelmeer. Der Torrent de Tomas und der Torrent d’en Roig sorgen dafür, dass die Bucht im Süden Mallorcas einen reich begrünten Naturpark bildet. Der Küsteneinschnitt wird eingerahmt von Felsen, Pinien- und Kiefernwald und eröffnet ein Naturschutzgebiet, das man auf verschiedenen Wanderrouten erkunden kann. Wegen des Naturschutzes ist Cala Mondrago nicht mit Hotelanlagen zugebaut und ein kleines Paradies. Dennoch ist der Strand gut besucht, auch an einem Sonnenschirm- und Liegenverleih mangelt es nicht.

Strand Cala Mondrago
Cala Mondrago

Es gibt ein Restaurant und einen Strandkiosk. Im angrenzenden Wäldchen stehen Tische und Bänke fest installiert und laden zum Picknicken ein. Der Naturstrand verfügt über feinen, weißen Sand, das Meer ist klar und türkis und fällt flach ab. Der Strand ist etwa 70 Meter breit und 200 Meter lang. Die Anfahrt ist aus verschiedenen Richtungen gut ausgeschildert. Angrenzend an die Cala Mondrago liegt die Nachbarbucht Cala S’Amarador. Sie ist mit einem Fußmarsch erreichbar.

Cala d’en Marcal: Im Südosten von Mallorca, in der Gemeinde Felanitx, liegt etwa einen Kilometer südlich von der Feriensiedlung Portocolom die Bucht Cala d’en Marcal. Die Bucht schneidet weit ins Landesinnere hinein und verjüngt sich dabei. Der feinsandige, weiße Strand lockt viele Besucher in diese schöne Bucht. Es ist einer der größten Strände der Gegend. Durch die Form der Bucht herrscht wenig Wellengang im Wasser. Das türkise Meer in der flach abfallenden Bucht ist ein Paradies für Schnorchler und Taucher, denn der Meeresgrund besteht ausschließlich aus Sand. Auch Familien mit Kindern fühlen sich hier wohl. Entsprechend gut besucht ist es, vor allem in der Saison.

Von der Strandaufsicht über Liegen- und Sonnenschirmverleih bis zu Duschen und WC ist hier alles zu finden. Am Rand der Bucht befinden sich Restaurants und eine Strandbar lädt zum Verweilen ein. Gesäumt ist die Cala d’en Marcal von Felsen und niedrigen Klippen, am hinteren Rand des Strandes von Pinien. Im Sommer gibt es einen Bereich zum Beach-Volleyball spielen. Es werden außerdem Bootstouren nach Cala d’Or und Cala Figuera angeboten. Die Anfahrt zur Cala d’en Marcal ist einfach und aus allen Richtungen ab Portocolom gut ausgeschildert. Achtung: die Bucht ist auch als Cala Marcal oder Calo Marcal bekannt.

Cala Murada: Die Bucht Cala Murada liegt im Südosten Mallorcas ganz in der Nähe der nach ihr benannten Urbanisation. Die nächsten Orte sind Cala d’Or und Portocristo. Die kleine Bucht ist ein Naturhafen, in dem man auch mit dem Boot auf Anker gehen kann. Sie ist von Felsen gesäumt, auf denen Häuser stehen. Der Sand ist weiß und relativ fein. Der Strand fällt flach ab und ist damit sehr familientauglich. Zwar ist Cala Murada kein Geheimtipp, dafür gibt es aber kaum Hotelanlagen, so dass der Besucherandrang nicht allzu groß wird. Trotzdem ist der Strand bewirtschaftet, es gibt Duschen und Toiletten sowie Liegestuhl- und Sonnenschirmverleih während der Saison.

Eine Besonderheit an diesem Strand ist der Torrent des Fangar, einer der für Mallorca typischen Sturzbäche, die Wasser aus dem Landesinneren und aus den Bergen ins Meer leiten. Das Wasser des Torrents staut sich hinter dem Strand und zieht vor allem Vögel magisch an. Der Strand der Cala Murada ist etwa 100m lang und 80m breit. Über eine Treppe erreicht man zu Fuß den kleineren Strand der benachbarten Doppelbucht Es Domingos.

Cala Romantica: Die Cala Romantica ist ein Sandstrand mit Badebucht an Mallorcas Südostküste, nur wenige Kilometer entfernt vom Fischerort Portocristo. Von dort kommend, fährt man in Richtung Süden bis zur Abzweigung Cala Romantica. Cala S’Estany d’en Mas ist der wirkliche Name dieser Bucht mit Sandstrand. Aus Marketinggründen wurde sie aber von den anliegenden Hoteliers einst kurzerhand in Cala Romantica umbenannt, das sollte mehr Gäste anlocken. Dennoch ist der Strand der Cala Romantica auch im Sommer einer der eher mäßig besuchten. Ausgestattet mit barrierefreiem Zugang, öffentlichen Duschen und Toiletten, Liegen- und Sonnenschirmverleih bietet die Cala Romantica alles für einen gelungenen Tagesausflug.

Die Bucht ist malerisch von Kalksteinfelsen gesäumt, auf deren Steilküste man herrliche Spaziergänge unternehmen kann, die von der Bucht ausgehen. Der Strand der Cala Romantica zieht sich weit ins Landesinnere hinein, daher ist er ganze 150 m breit. Er verfügt über feinen, weißen Sand und fällt im Wasser flach ab.

Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele

Ermita de Betlem (im Nordosten): In den Hügeln liegt die Einsiedelei Ermita de Betlem. Das Kloster wurde bis 2010 von wenigen Mönchen bewohnt. Startet man zu Fuß in der Urbanisation Betlem über den Wanderweg, bewältigt man einen Höhenunterschied von 250 m. Ein noch schönerer Wanderweg beginnt am Parkplatz der Finca publica s’Alqueria Vella d’Avall. Dieser Weg bietet zudem traumhafte Ausblicke den gesamten Weg über. Die stille Atmosphäre am Kloster, der Klostergarten und die Aussicht auf die Bucht von Alcudia entlohnen für den nicht ganz einfachen Aufstieg. Die Klosterkapelle ist frei zugänglich und noch nicht vom großen Touristenansturm betroffen.

Castell de Capdepera
Castell de Capdepera

Castell de Capdepera (im Nordosten): Dieses imposante Bauwerk, welches eine der größten Burganlagen der Baleareninsel darstellt, sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen, wenn man in der Nähe ist. An der Straße, die nach Artà führt, liegt der Ort Capdepera. Die nordöstlich gelegene Gemeinde Capdepera gehört zu den 53 selbstständigen Gemeinden Mallorcas und hat rund 11.000 Einwohner. Die engen, gepflasterten Gassen und die pittoresken Natursteinhäuser machen den gleichnamigen Ort zur sehenswerten Station eines Mallorcatrips.

Die Burgfestung auf dem Hügel Puig de Capdepera liegt auf einer Höhe von 159 Metern im Norden des Städtchens. Das Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert ist eines der besterhaltenen seiner Art. Von der Festung aus hat man einen weiten Blick auf den Südwesten Capdeperas und kann so das Panorama der alten Steinhäuser, sowie der von Palmen bestimmten Vegetation betrachten. Auch die teilweise noch gut erhaltenen Reste der Stadtmauern von Capdepera, die die Burganlage umgeben, kann man heute noch hier besichtigen.

Capdepera
Blick auf Capdepera

Bis ins 18. Jahrhundert diente die Burg den Anwohnern als Schutz vor Angreifern. Seit der zweiten Hälfte des Jahrhunderts wurde die Burg von Capdepera nicht mehr für militärische Zwecke genutzt und stand rund 200 Jahre lang leer. 1983 schließlich beschloss man, die Burg zu restaurieren und für Besucher zugänglich zu machen. Inzwischen ist das Bauwerk zu einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region geworden. Zur Burg gehören außerdem das Haus des Gouverneurs und die Kirche San Juan, zwei gut erhaltene Bauwerke, die man neben dem Burginneren besichtigen kann.

Punta de Capdepera (im Nordosten): Der östlichste Punkt Mallorcas und ein schöner Aussichtspunkt zugleich ist Punta de Capdepera. Auf der Halbinsel stehen der Leuchtturm Far de Capdepera aus dem 19. Jahrhundert und die Ruine des mittelalterlichen Wachtturms Torre Embucada.

Punta de Capdepera
Punta de Capdepera

Torre de Canyamel (im Nordosten): Bei Canyamel kann der Torre de Canyamel besichtigt werden. Der massige und gut erhaltene alte Wehrturm aus dem 13. Jahrhundert versetzt die Besucher in Zeiten, als Piraten die Insel bedrohten und deshalb an vielen Küstenorten diese Abwehr- und Aussichtstürme errichtet wurden.

Naturpark Peninsula de Llevant (im Nordosten): Zurück in die Natur gelangt man im Parc Natural de la Peninsula de Llevant. Der Naturpark steht erst seit 2001 unter Naturschutz und gilt als wichtige Schutzzone für Vögel und Tiere der Region. Auf Wandertouren entdeckt man neben den wilden Ziegen, die hier zur Landschaftspflege eingesetzt werden, mit ein wenig Geduld die Vielfalt und Schönheit der heimischen Flora und Fauna.

Naturpark Peninsula de Llevant
Naturpark Peninsula de Llevant

Talayot-Siedlung (im Nordosten): Um noch weiter in der Geschichte der Insel zu schwelgen, kann man die alte Talayot Siedlung Ses Paisses bei Arta besuchen. Die Talayot waren die Ureinwohner Mallorcas. Ihre charakteristischen Steinbauten zeugen noch heute von der Kultur dieses Volkes, das etwa 2000 Jahre v. Chr. die Insel bevölkerte.

Santuari de Sant Salvador: Auf 509 Metern Höhe, nahe der Stadt Felanitx gelegen, thront das Kloster Santuari de Sant Salvador. Das 1342 gegründete Kloster diente ursprünglich als Pilgerkirche und wurde von König Pere von Aragón in Auftrag gegeben. Doch auch heute noch ist ein Besuch des Santuari reizvoll. Von Palma kann man auf der C717 Richtung Felanitx oder der Ma-15 Richtung Manacor hierher gelangen. Man erreicht das Kloster auf dem Weg von Felanitx nach Portcolom. Hier zweigt eine Serpentinenstraße ab, die an einer Kapelle, einem mächtigen Steinkreuz und einem über 70 Jahre alten Christkönigmonument vorbeiführt. Hat man die Anlage auf dem Puig de Sant Salvador, übrigens der höchsten Erhebung der Serres de Llevant, schließlich erreicht, kann man zunächst den imposanten Ausblick, den man von hier hat, genießen.

Blick vom Santuari de Sant Salvador
Santuari de Sant Salvador

Die auf den ersten Blick schlicht wirkende Klosteranlage von Sant Salvador beherbergt eine prachtvolle Kirche, deren barocker Hochaltar im 15. Jahrhundert vom Bildhauer Coronero gestaltet wurde. Auch eine Marienstatue aus dem 13. Jahrhundert kann man hier bewundern. Ein 37 Meter hoher Turm mit einer sieben Meter großen Christusstatue ragt unmittelbar neben dem Kloster in die Höhe. Von der „Höhenluft“ hungrig geworden, kann man auch hier den irdischen Bedürfnissen nachgehen und den Ausflug mit einer Mahlzeit im Klosterrestaurant beschließen.

Tropfsteinhöhlen: Wer Naturschauspiele liebt, wird an den zahlreichen Höhlen der Ostküste Gefallen finden. Die größten und bekanntesten sind mit Führungen für Besucher zugänglich. Die Drachenhöhlen Cuevas del Drac bei Porto Cristo beherbergen den größten unterirdischen See Europas. Direkt in der Nähe findet man die Angelhakenhöhle Cuevas del Hams. Die Höhlen von Arta bei Canyamel sind die größten Höhlen Mallorcas.

Boot in Cala Figuera

Fischerhäfen: Nicht fehlen dürfen in einer Küstenlandschaft mit Buchten und Küstendörfern die Fischerhäfen. Portocolom hat sich den Charme eines Fischerdorfs bewahrt. Viele gute Fischrestaurants laden dazu ein, fangfrischen Fisch direkt vor Ort zu genießen. In Porto Cristo findet sich ein Naturhafen, der eine vom Meer geschützte Bucht bildet. Hier ankern hauptsächlich Sportboote und Yachten, zum Bummeln lädt die Hafenpromenade ein.

Fazit

Der Osten Mallorcas polarisiert mit seinen Gegensätzen und bietet gleichzeitig für jedermann das perfekte Ausflugsziel. Naturverliebte, Aktivurlauber, Badefreunde und Nachtschwärmer zieht es in die facettenreiche Region mit den wohl schönsten Buchten der Insel.

Las Islas Reisen

Die Leidenschaft, Erfahrung und das Wissen aus über 20 Jahren privater Finca- und Ferienhausvermittlung auf Mallorca möchten wir, das Team von Las Islas Reisen, auf dieser Webseite mit allen Mallorca-Fans teilen.

Kommentare1 Kommentar

  1. Manfred

    Interessanter Artikel, der mich dazu bewegt, auch mal den östlichen Teil der Insel anzuschauen. Ich war bisher immer nur im Nordwesten der Insel unterwegs und kenne von Palma über Soller bis hin zu Alcudia alle Ortschaften und Sehenswürdigkeiten. Besonders begeistert bin ich von dem kleinen Bergdorf Valldemossa, das niedlich verkitscht ist und kulturell echt viel zu bieten hat. Ich werde mich jetzt auf jeden Fall mal dem Osten der Insel nähern!

    Viele Grüße, Manfred

Sag uns deine Meinung!

Hast du Anregungen, Ergänzungen, einen Fehler gefunden oder ist der Artikel nicht mehr aktuell?
Dann freuen wir uns auf deinen Kommentar.