Palma de Mallorca

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Palma de Mallorca – oder offiziell inzwischen Palma – ist die Inselhauptstadt der Balearen. Wenn ihr vom Rest Europas aus auf die Sonneninsel kommt, ist der Airport von Palma eure erste Station auf den Balearen. Die meisten Mallorca-Urlauber reisen von dort aus in andere Ferienorte weiter. Palma ist jedoch auch für sich genommen eine Reise wert. Wenn ihr euch für euren Inselaufenthalt nicht nur Sonne, Strand und Meer, sondern auch das Leben in einer mediterranen Metropole wünscht, seid ihr in Palma de Mallorca auf alle Fälle richtig.

Lage und Anreise

Nach Palma reist ihr mit dem Flugzeug oder mit dem Schiff. Fährverbindungen in die Inselhauptstadt gibt es beispielsweise von Barcelona, Valencia oder Denia an der Costa Blanca. Für den Flughafentransfer per Bus in die Stadt braucht ihr etwa 20 Minuten. Abgesehen von den Hoteltransfers kommen die Busse auf der Placa de Espana, dem zentralen Platz von Palma an, auf dem sich auch der Busbahnhof für die öffentlichen Busse in alle anderen Inselregionen befindet.

Danach habt ihr als Individualreisende die Wahl, ob ihr versucht, euch im öffentlichen Nahverkehr der Stadt zurechtzufinden oder ob ihr für den Anfang ein Taxi wählt. Falls ihr nicht abgeholt werdet und euch nicht in Palma auskennt, raten wir zur zweiten Variante.

Tipps zum Parken in der Innenstadt

Mallorcas quirlige Metropole verfügt über eine Vielzahl großer Parkhäuser, die sich in und um die Innenstadt verteilen. Auf Grund seiner optimalen Lage ist das Parkhaus unter dem Park de Mar direkt vor der Kathedrale bei Touristen sehr beliebt. Ohne sich großartig durch die Straßen der Innenstadt zu quälen kann man hier direkt von Osten – von der Autobahn Llucmajor-Palma – kommend, am Ende des Parks von der Uferstrasse aus schnell und leicht ins videoüberwachte Parkhaus gelangen. Von hier aus sind es zur Kathedrale und in die Innenstadt nur wenige Minuten: Tipps zum Parken auf Mallorca.

Die Umgebung von Palma

Die Stadt erstreckt sich an der Bucht von Palma über eine Länge von etwa 30 Kilometern. Mit etwa 500.000 Menschen lebt hier gut die Hälfte der ständigen Einwohner von Mallorca. Im Westen schließen sich an das Stadtgebiet von Palma die Urbanisation von Magaluf sowie die West- und Nordwestküste der Insel mit teils sehr exklusiven Ferienorten an. Im Süden der Inselhauptstadt zieht sich die Platja de Palma – der Sandstrand von Palma – über etwa zehn Kilometer bis El Arenal.

Palma de Mallorca ist gewissermaßen in Ringen angelegt. Das Zentrum der Stadt bildet die historische Altstadt, deren Stadtbefestigungen im Jahr 1902 abgerissen wurden. Um die Altstadt herum liegt ein etwa ein bis zwei Kilometer breiter urbaner Streifen, in dem unter anderem der Hafen liegt und der durch den Autobahnring umschlossen wird. Wenn ihr im Mietwagen unterwegs seid und in andere Inselregionen wollt, genügt es, auf den Autobahnring aufzufahren. Außerhalb des Autobahnringes schließen sich verschiedene Vororte und Gewerbegebiete an, die für Touristen wenig attraktiv sind.

Westlich von Palma liegen außerdem die ersten Ausläufer der Serra de Tramuntana – des nördlichen Küstengebirges der Insel. Nach Osten liegen zwischen der Inselhauptstadt und der Pla de Mallorca – der weiten Ebene im Inselinneren – einige kleinere Hügelketten.

Wetter für Palma

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Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele

In Palma de Mallorca erwartet euch pulsierendes urbanes Leben ebenso wie ein Einblick in die mallorquinische Geschichte. Natürlich kommen bei einem Aufenthalt in der Inselhauptstadt auch Shopping und kulinarische Genüsse nicht zu kurz. Auf Palmas schönster Flaniermeile – der Passeig des Born – findet ihr die mallorquinischen Dependancen vieler internationaler Hersteller und auch diverser Luxusmarken. In den Seitenstraßen rund um die prachtvolle Allee kauft ihr oft origineller ein und habt die Chance, das eine oder andere Designerunikat, moderne Kunst oder mallorquinisches Kunsthandwerk zu einem akzeptablen Preis zu finden. Auf ganz Mallorca findet ihr eine lebendige, florierende Künstler- und Designerszene – viele junge Kreative haben sich mit ihren Galerien und Geschäften in der Hauptstadt Palma angesiedelt.

Bei den Veranstaltern von Pauschalreisen steht Palma de Mallorca fast immer auf der Ausflugsliste. Falls ihr auf eigene Faust unterwegs seid, lohnt es sich jedoch, etwas mehr Zeit in der Inselhauptstadt zu verbringen. Wichtige Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele in Palma sind:

  • Die Altstadt von Palma

Die Altstadt von Palma

Die Altstadt von Palma präsentiert eine stilistische Mischung aus arabischen und spanisch-katalanischen Einflüssen. Schließlich hat Palma knapp 2.000 Jahre Stadtgeschichte hinter sich, ursprünglich wurde es als römische Niederlassung gegründet – die antiken Wurzeln der Stadt sind jedoch heute kaum noch sichtbar. Die zahlreichen engen Gassen wurden durch die Stadtverwaltung von Palma größtenteils autofrei belassen. Spannend sind die Treppenwege, die als Verbindungen zwischen den Altstadtgassen dienen.

Das Zentrum der Altstadt ist die Placa Major, auf der es sich gut schauen, flanieren und genießen lässt.

Als die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des historischen Palma gelten die gotische Kathedrale La Seu am südlichen Altstadtrand in Küstennähe sowie die mittelalterliche Burganlage des Castell de Bellver.

Neben der Kathedrale gibt es 31 weitere große Kirchenbauten, die ebenfalls größtenteils gotischen Ursprungs sind. Unmittelbar neben La Seu liegt die Balearen-Residenz des spanischen Königshauses.

  • Almudaina-Palast

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Unmittelbar neben La Seu liegt der Almudaina-Palast – er ist Balearen-Residenz des spanischen Königshauses. Die ehemalige Festung ist arabischen Ursprungs und wurde schon von den muslimischen Herrschern Mallorcas als Residenz genutzt, nach der Reconquista wurden umfangreiche Umbauten und Veränderungen vorgenommen. Zu den Attraktionen des Palastes in den öffentlich zugänglichen Räumen gehören die flämischen Wandteppiche und Gemälde aus dem 17. Jahrhundert. Aus seinen Fenstern habt ihr einen herrlichen Blick auf den angrenzenden „Königsgarten“, in dem unter anderem eine Skulptur des katalanischen Malers, Grafikers, Keramikers und Bildhauers Joan Miro zu sehen ist.

  • Llotja de Palma

Ebenfalls in unmittelbarer Nähe der Kathedrale findet ihr die Llotja de Palma, die von den Mallorquinern auch Llotja dels Mercaders genannt wird. Dabei handelt es sich um ein Gebäude aus dem 14. Jahrhundert, das zu den Meisterwerken gotischer Architektur auf Mallorca und in ganz Spanien zählt. Die Llotja de Palma hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Knapp 400 Jahre war sie der Sitz der Seehandelsbörse, zu deren Aufgaben unter anderem die Regulierung des Handels und des Hafens von Palma de Mallorca zählten. Seit dem 19. Jahrhundert diente das Gebäude als Warenlager, Kanonendepot, Gerichtsgebäude und später als Museum. Heute finden in der Llotja de Palma Kunstausstellungen statt.

  • Arabische Bäder

Die Banys Arabs – die Arabischen Bäder – in der Carrer de Serra sind eines der wenigen Zeugnisse der maurischen Epoche, die in Palma de Mallorca dem Lauf der Zeiten standgehalten haben. Erhalten geblieben ist nur ein kleiner Bereich der Bäder – das frühere Dampfbad mit seiner Säulenarchitektur und einer Kuppel sowie ein kleinerer Nebenraum. Vor dem Eingang der Banys Arabs lädt ein kleiner, liebevoll gepflegter Garten zum Verweilen ein.

  • Museen

Natürlich gibt es in Palma auch eine Vielzahl von Museen. Liebhaber moderner Kunst besuchen das Joan-Miro-Haus im Vorort Cala Major, wo auch die Pilar-und Joan-Miro-Stiftung ihren Sitz hat. Das Es-Baluard-Museum an der Placa de la Porta de Santa Catalina ist ebenfalls der modernen spanischen Kunst gewidmet. Im Museo de Mallorca an der Carrer de la Portella erfahrt ihr anhand zahlreicher Exponate die Geschichte der Insel hautnah.

  • Nuevo Pueblo Espanol – Das Spanische Dorf

Mitten in Mallorcas Hauptstadt Palma, westlich der Altstadt gelegen, findet man das Pueblo Espanol. Das Dorf im Stadtviertel Son Espanolet ist das ehrgeizige Projekt des Architekten Fernando Chueco Goitia. Auf rund 26.000 Quadratmetern versammeln sich hier berühmte und bedeutende Gebäude Spaniens. Mit dem Maßstab von 1:2 sind sind die Nachbauten natürlich etwas kleiner, aber dennoch eindrucksvoll und detailgetreu gearbeitet. Insgesamt 23 Nachbildungen historischer Gebäude und Plätze sind im Pueblo Espanol begehbar gemacht worden. So kann man anhand von Orten wie dem Casa Canaria, das im Original in Teneriffa zu sehen ist, dem El Greco-Haus aus Toledo oder dem bekannten Turm von Santa Caterina, der in Valencia steht.

1967 wurden die Arbeiten an dem Projekt, das maurische, gotische, barocke und zeitgenössische Architektur vereint, abgeschlossen. Geschützt durch eine Mauer, die den Ort umgibt – ganz wie eine echte mittelalterliche Stadt – und als verkehrsfreie Zone ausgezeichnet, können Besucher die hübschen verwinkelten Gassen des Pueblo Espanol gänzlich ungestört erkunden. Heute wird das „Freichlichtmuseum“ Palmas von einem Immobilienunternehmen geführt. Zwar haben sich auch hier, wie üblich an touristisch geprägten Plätzen, einige Souvenirshops oder Kunsthandwerksverkäufer angesiedelt. Dies sollte jedoch nicht davon abhalten, den Ort zu besuchen, der viel Wissenswertes zu Architektur und Geschichte des Landes bietet. Auch ein Restaurant, in dem man inmitten der historischen Kulisse speisen kann, gibt es hier. Seit einigen Jahren wird das Gelände auch für große Veranstaltungen, Galadinner oder Präsentationen genutzt. Zu finden ist das Pueblo Espanol im Westen des Zentrums von Palma, etwa 500 Meter nördlich des Passeig Maritim am Hafen der Stadt.

Die schönsten Strände in der Nähe

Strand auf Mallorca

Auf dem Gemeindegebiet von Palma gibt es 15 überwachte und kontrollierte Badestrände – die Balnearios No. 1 bis 15. Sie befinden sich östlich des Stadtkerns im Viertel Platja de Palma und größtenteils auf dem Gebiet von El Arenal. Nicht nur positive Berühmtheit hat im Lauf der Zeit der Balneario No. 6 – der sogenannte „Ballermann“ – erlangt, an dem vor allem deutsche Touristen baden.

Bewirtschaftet sind sowohl die Strände von El Arenal als auch von Magaluf. Selbstverständlich gibt es dort auch zahlreiche Gastronomie-, Freizeit- und Wassersportangebote. Strandromantik und Natur sucht ihr dort allerdings vergebens. Fündig werdet ihr dagegen, wenn ihr etwas weiter nach Westen und Nordwesten fahrt.

  • Platja de Palma

Die Platja de Palma ist der bekannteste und meistbesuchte Strand Mallorcas. Auf seinen fünf Kilometern finden sich unzählige Bars, Restaurants sowie Unterhaltungs-, Sport- und Freizeitmöglichkeiten inklusive ganztägigem Partyleben. Er ist mit behindertengerechten Zugängen ausgestattet. Die palmenbewachsene Strandpromenade ist ebenfalls ein guter Ort, um zu flanieren, zu genießen und zu feiern.

  • Platja des Sant Elm

Die Platja des Sant Elm ist aus mehreren Gründen ein lohnenswertes Ausflugsziel. Der feine, 180 Meter lange Sandstrand mit flachem Wasser und ohne größere Wellen oder Strömung ist bewirtschaftet und von mit Sträuchern und Pinien bewachsenen Dünen umgeben. Neben Restaurants und Strandbars gibt es einen barrierefreien Zugang.

Direkt vor dem Strand und dem Küstenort Sant Elm liegt Sa Dragonera – eine unbewohnte Insel, der westlichste Punkt Mallorcas und in ihrer Form einem liegenden Drachen ähnlich. Ihre Natur ist ebenso faszinierend wie einzigartig. Auf die Dracheninsel gelangt ihr von der Platja des Sant Elm aus mit einem Boot.

Wochenmärkte und Markthallen

Mallorca hat eine ausgeprägte Kultur der Wochenmärkte, auf denen ihr einheimische Spezialitäten und Handwerksarbeiten direkt von den Erzeugern kauft. In Palma sind größere oder kleinere Märkte über die gesamte Stadt verteilt. Auf euren Stadtspaziergängen werdet ihr unweigerlich früher oder später darauf stoßen.

Pincho

Sehenswert ist der Mercat del Olivar – eine traditionelle Markthalle auf der Placa Rosello. Hier werden vor allem Lebensmittel angeboten. Das Erdgeschoss ist insbesondere Obst- und Gemüseständen vorbehalten, im ersten Stock gibt es Fleisch, Geflügel und mallorquinische Fleischspezialitäten. Den integrierten Fischmarkt findet ihr in einer separaten Halle.

Kunsthandwerksmärkte finden sich in Palma de Mallorca beispielsweise an der Placa Major (jeweils samstags von 10 bis 14 Uhr) und auf dem Platz unterhalb der Kathedrale – hier bauen die Händler dienstags bis samstags zwischen 10 und 16 Uhr ihre Stände auf. Der Flohmarkt auf dem Veranstaltungsgelände Son Fusteret öffnet an jedem Samstag zwischen 10 und 13 Uhr seine Pforten.

Beliebte Aktivitäten in der Region

Palma bei Nacht

In und um Palma de Mallorca kommen Strandurlauber, Wassersportler und Aktivurlauber voll auf ihre Kunden. Die Stadt ist zudem ein idealer Ausgangspunkt für Erkundungstouren in den Westen und den Norden von Mallorca. Hier liegen einige der malerischsten Landschaften und der idyllischsten Dörfer von Mallorca. Falls ihr auf eurer Reise vor allem Naturerlebnisse sucht, kommt ihr auf den Bergpfaden und in den teils sehr abgelegenen und ursprünglichen Orten der Serra de Tramuntana ebenfalls voll auf eure Kosten. Hier sind einige Ideen dafür, was ihr von Palma aus unternehmen könnt:

  • Ausflüge an die Westküste

Banyalbufar

Tagesausflüge oder auch eine Mehrtagestour in die Serra de Tramuntana solltet ihr euch während eures Aufenthalts in Palma nicht entgehen lassen. Aufgrund der kurzen Entfernungen lässt sich der Westen von Mallorca auch gut auf dem Rad erkunden, wofür wegen des bergigen Geländes allerdings etwas Kondition vonnöten ist.

In den Städten und Dörfern der Serra de Tramuntana erlebt ihr Natur pur und – mit etwas Glück auch viele ursprüngliche und nicht touristische mallorquinische Traditionen. Beispielsweise befindet sich auf dem Gemeindegebiet von Escorca mit dem Santuari de Lluc der wichtigste Wallfahrtsort und das spirituelle Zentrum der Baleareninsel. Zu „La Morenita“ – der Schwarzen Madonna von Lluc – kommen alljährlich fast eine Million Pilger.

  • Eine Fahrt mit dem „Roten Blitz“

Eine Fahrt mit dem Tren de Soller – dem „Roten Blitz“ – sollte ebenfalls zu eurem Ferienprogramm von Palma aus gehören. Die historische Bahnstrecke im Westen von Mallorca wurde 1913 in Betrieb genommen. Sie beginnt in Palma und endet in Soller. Heute ist sie eine beliebte Touristenattraktion – in der Hochsaison ist empfehlenswert, die Tickets für diese Tour rechtzeitig zu buchen. Soller und sein Hafen Port de Soller gehören mit ihrem sehr individuellen Flair zu den liebenswertesten Orten auf Mallorca. Auch für Nicht-Eisenbahn-Fans ist diese Tour von großem Reiz, da sie durch die landschaftlich beeindruckende Serra de Tramuntana führt.

  • Wasser- und Freizeitparks

Vor allem Familien mit Kindern werden an den zahlreichen Wasser- und Freizeitparks in und um Palma ihre Freude haben. Zur Auswahl stehen hier das Aqualand El Arenal, Katmandu oder Jungle Parc, der Western Water Parc oder das Marineland Majorca. Spannend für große und kleine Besucher ist auch das Aquarium von Palma, das rund 8.000 Fischen und anderen Wassertieren ebenfalls alle Annehmlichkeiten eines modernen Freizeitparks zu bieten hat.

  • Palma Aquarium

Als Kombination aus Erlebnispark und Aquarium bietet das Palma Aquarium sowohl ein informatives, als auch ein Freizeitprogramm. So bietet sich der Besuch besonders für Familien mit Kindern an. In 55 Becken können über 700 Meerestierarten entdeckt werden. Zu sehen gibt es eine Vielzahl verschiedener Fische, Haie, Rochen oder Schildkröten, die in einzelnen Biotopen gehalten werden, welche die verschiedenen Gebiete, in denen die Tiere beheimatet sind, repräsentieren. Diese Form des Aufbaus zielt auf eine möglichst naturnahe Nachbildung des tatsächlichen Lebensraums der Meeresbewohner. So kann man beispielsweise die Unterwasserwelt des Mittelmeeres, des Indischen Ozeans oder des Pazifiks kennenlernen. Dabei sollen auch die Entstehung und Aufrechterhaltung der unterschiedlichen Ökosysteme auf anschauliche und spielerische Art beleuchtet werden. Insgesamt fünf Millionen Meereswasser wird hierfür benötigt. Eine bei Besuchern besonders beliebte Attraktion stellt die tägliche Haifütterung dar, bei der man die eindrucksvollen Tiere aus nächster Nähe beobachten kann. Auf dem Gebäude des Aquariums gibt es außerdem einen Dachgarten. Dieser nachgestellte „Dach-Dschungel“ soll der zweitgrößte seiner Art in Europa sein. Für eine Besichtigung des Aquariums sollte man drei bis vier Stunden Zeit einplanen.

  • Golf

Die Gegend südlich von El Arenal hat sich in den letzten Jahren zu einer ausgesprochenen Golfregion entwickelt. Inzwischen gibt es dort fast 30 überwiegend neue Golf-Ressorts, die mehrheitlich auch Besuchern offenstehen.

  • Geführte Stadtbesichtigungen und Inseltouren

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, Palma de Mallorca und andere Inselregionen mit sachkundiger Begleitung zu erkunden. In Palma und auch in anderen Inselregionen werden geführte Touren von der Stadtbesichtigung bis zu mehrtägigen Inselreisen oder Inselwanderungen angeboten.

Fazit

In Palma de Mallorca erlebt ihr den speziellen Charme der Baleareninsel und modernes Großstadtflair. Sehr wahrscheinlich werdet ihr euch bei euren Erkundungstouren auf das historische Palma und einige moderne Stadtviertel konzentrieren. Am besten ist, wenn ihr nicht nur gezieltes Sightseeing betreibt, sondern euch auch immer wieder einfach treiben lasst. Kultur, Kunst und ganz allgemein das urbane Leben Palmas kann sich mit vielen europäischen Metropolen messen. Gleichzeitig ist Palma de Mallorca euer Tor zur Insel und ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge und Inseltouren.

Kommentare1 Kommentar

  1. Gabriele Hück

    Tapas!
    Wer zufällig im Oktober 2017 in Palma oder näherer Umgebung ist sollte sich die TaPalma ruta gastronomica nicht entgehen lassen. Sie findet vom 16. – 21.10.2017 in Palma statt.
    Im letzten Jahr hatten ca. 50 Lokale jeweils zwei Tapas angeboten. Die „Kür“ konnte nach eigenem Geschmack zusammengestellt werden, bei der „Pflicht“ musste ein Produkt der mallorquinischen Firma Quely verwendet werden. Die Tapas dürfen pro Stück nicht mehr als € 2,50 und ein Getränk dazu € 1,50 kosten.
    2015 und 2016 haben wir einige Restaurants und Bars besucht : Hotel Costa Azul – Bar Maritimo – Pesquero – Es Baluard – Es Mercat – Puro Chef – Nana Bistro und den ehemaligen Schlachthof Mercado de San Juan s’Escorxador . 2016 waren die Lokale sehr „auseinandergezogen“ es waren in Genova welche dabei.
    Auf jeden Fall lohnt es sich.

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